Berlin liest: Die besten Literatur-Events im April 2018

literatur

Der April, der April… der bringt wieder eine ganze Menge toller Lesungen mit sich. Ich hab aufgelistet, welche Autoren ihr in Berlin live erleben könnt.

Mittwoch, 4. April, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus
Wilhelm Genazino liest aus Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
Wilhelm Genazino schreibt seit vielen Jahren Romane, die sich mehr oder weniger alle um das große Thema drehen: Die Liebe. Und so hanelt auch sein neuester Streich von Liebe und Ehe und der Frage: wozu das Alles?
Eintritt 5€/3€

Donnerstag, 12. April, 19.30 Uhr
Literaturhaus Berlin
Jan Böttcher liest aus Das Kaff
„Familie, Freunde, Erinnerung? Darauf hat Architekt Michael Schürtz nie etwas gegeben. Er ist für die Karriere in die Großstadt gezogen und kehrt nur widerwillig für einen Bauleiterjob in seinen Heimatort zurück. Doch die Menschen kommen ihm näher, als er möchte. Und irgendwann muss er einsehen, dass er nie mehr war als das: ein Nobody aus einem Kaff in der norddeutschen Tiefebene. Und dass sein Leben hier und jetzt beginnen kann.“
Eintritt 7€/4€

Dienstag, 17. April, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus
Angelika Klüssendorf liest aus Jahre später
„Ehe, Kind, Karriere – das alles möchten die Schriftstellerin April und der Arzt Ludwig miteinander hinbekommen. Jeder von ihnen ist das, was man einen schwierigen Charakter nennt. Sie erleben Nähe und Repräsentationspflichten, aufrichtige und verlogene Momente.“ Nach Mädchen und April nun der nächste Roman aus der Feder von Frau Klüssendorf.
Eintritt 5€/3€

Mittwoch, 18. April, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus
Das literarische Trio
„Zwei Kritiker laden einen prominenten Gast ins Literaturforum ein, um mit ihm über neu erschienene Romane und Erzählungen zu diskutieren und ihn über seine Lese-Erlebnisse zu befragen.“ Diesmal ist Saša Stanišić mit von der Partie.
Eintritt 5€/3€

Donnerstag, 19. April, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus
Torsten Schulz liest aus Skandinavisches Viertel
„Nach Jahren im Ausland kehrt Matthias Weber nach Berlin-Prenzlauer Berg zurück, ins Skandinavische Viertel, das Paradies seiner Kindheit, um sich als sozial fairer Makler der Gentrifizierung entgegen zu stemmen. Eine bewegende und komische Geschichte vom Glück des unglücklich verstrickten Menschen.“ Moderiert wird der Abend übrigens von Lea Streisand.
Eintritt 5€/3€

Freitag, 20. & Samstag, 21. April
diverse Zeiten & Orte
#verlagebesuchen
Es ist wieder April und somit zeit für #verlagebesuchen! An zwei Tagen öffnen – und das in ganz Deutschland – Verleger und Verlegerinnen die Türen für Besucher, es gibt Lesungen, Fragerunden, Diskussionen und Wein. Highlights sind u.a. die Lesung mit Svenja Leiber aus ihrem Roman Staub (Freitag, 14 Uhr, Suhrkamp), die Lesung mit Martin Piekar und Crauss im Verlagshaus Berlin (Freitag, 17-19 Uhr) und das Werkstattgespräch bei Matthes & Seitz (Samstag, 11-13 Uhr).
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht

Montag, 23. April, 19.30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin
„USA revisited“ mit Felicitas Hoppe, Antje Rávic Strubel und Steffen Martus
„Felicitas Hoppe reist nicht gern allein. Bei ihrer Weltumfahrung auf einem Frachtschiff war – was machen schon fünfhundert Jahre aus? – Magellans Chronist Antonio Pigafetta mit an Bord. Diesmal trennen Hoppe von ihren Mitreisenden nur deren achtzig Jahre: Mit Ilf und Petrow, einem sowjetischen Schriftstellerduo aus der Zeit des großen Terrors, macht sie sich auf eine Reise durch die USA. Waren Ilf und Petrow damals für die Zeitung Prawda unterwegs, so geht es in Hoppes Prawda. Eine amerikanische Reise freilich auch um die Wahrheit, wenn auch vielleicht nicht immer um die ganze.“ Auch dabei sind die Autorin Antje Rávic Strubel und der Literaturwissenschaftler Steffen Martus.
Eintritt 8€/5€

Dienstag, 24. April, 19.30 Uhr
Literarisches Colloqium Berlin
Mütter, Väter, Geschichten. Kristine Bilkau und Anne Reinecke in Lesung und Gespräch
Anne Reinecke hat kürzlich bei Diogenes ihren Debütroman Leinsee veröffentlicht, in dem es um einen jungen Künstler geht, ein Künstlerkind sogar, dessen berühmte Eltern so symbiotisch miteinander verwoben waren, dass sie für ihr Kind keine Zeit hatten. Nun sind sie tot und der junge Mann fällt in eine Existenzkrise. In Eine Liebe, in Gedanken (Luchterhand), dem zweiten Roman von Kristine Bilkau, wirft die Tochter von Antonia Weber einen Blick in die Vergangenheit ihrer Mutter, indem sie deren ehemaligen Verlobten Edgar aufsucht. Durch diese Begegnung erfährt sie von der Intensität ihrer Liebe und von den Auswirkungen ihrer Trennung – auf ihre Mutter und auf sich selbst.
Eintritt 8€/5€

Dienstag, 24. April, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus
Jens Sparschuh liest aus Das Leben kostet viel Zeit
„Jens Sparschuhs Held schlägt sich durch als Journalist und Biografienschreiber. Er schreibt die Lebensläufe der Bewohner einer Seniorenresidenz. Dabei trifft er auf einen Adalbert-von-Chamisso-Forscher, der ihm von seiner Arbeit berichtet. Fasziniert beginnt Sparschuhs Held nun seinerseits zu recherchieren und trifft dabei auf seine eigene Vergangenheit im geteilten Berlin.“
Eintritt 5€/3€

Dienstag, 24. April, 19.30 Uhr
Literaturhaus Berlin
Angelika Klüsendorf liest aus Jahre später
„Ehe, Kind, Karriere – das alles möchten die Schriftstellerin April und der Arzt Ludwig miteinander hinbekommen. Jeder von ihnen ist das, was man einen schwierigen Charakter nennt. Sie erleben Nähe und Repräsentationspflichten, aufrichtige und verlogene Momente.“ Nach Mädchen und April nun der nächste Roman aus der Feder von Frau Klüssendorf.“
Eintritt 7€/4€

Donnerstag, 26. April, 19,30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin
Rasha Abbas liest aus Eine Zusammenfassung von allem, was war
„Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Sandra Hetzl stellt Rasha Abbas den neuen Erzählungsband »Eine Zusammenfassung von allem, was war« vor, der in Nikola Richters Verlag mikrotext erscheint: Zeitschleifen und russische Raketen über Freibädern, paranoide Teenager, Checkpoints und abgelegene Hotels. Drogentrips, Kinoproduktionen für Diktatoren und Exilanten in WG-Zimmern: In Abbas‘ Sätzen flackern die Bilder der alten und neuen Heimat grell auf.“
Eintritt 8€/5€

 

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