Das Wochenende vom 31.März bis 2.April

wochenende
Na wenn das nicht der Frühling ist! Von jetzt auf gleich steht ganz Berlin in voller Blüte und der Wintermantel kann zuhause an der Garderobe bleiben. Es ist Zeit, die Stadt zu erkunden! An diesem Wochenende geht das bei einer Mischung aus Fotografie, Literatur, Literaturtheater, Floh- und Naschmarkt.
Freitag, ab 19 Uhr
Neue Schule für Fotografie
Berlin – Urbane Textur einer Großstadt
„Berlin — Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt“ heißt das Buch von Frank Peter Jäger, auf das sich die AbsolventInnen der Fotografieschule in ihren Abschlussarbeiten bezogen und in enger Zusammenarbeit mit dem Autor Bildmotive in ihrem eigenen Stil interpretierten.
Eintritt frei

Freitag, 19.30 Uhr
ORi
On being ourselves
Es wird philosophisch-poetisch: „Vergangenes holt uns ein, überfordert uns, Vergangenes kann die Gegenwart im neuen Licht erscheinen lassen. Was ist eigentlich vergangen, solange wir uns mit der Sprache in die Vergangenheit zurückbewegen dürfen?“ Vier AutorInnen haben sich mit dieser Frage beschäftigt und präsentieren die Ergebnisse in einer Lesung.

Samstag, ab 17.30 Uhr
Nürnbergerstrasse 68/69
The Haus – Berlin Art Bang
Zwischennutzung durch wilde Kunstparties ist in Berlin ja auch schon länger mehr oder weniger Geschichte. Da bildet „The Haus“ eine schöne Rückblende: In der Nähe vom Ku’damm steht ein altes Bankgebäude, welches in wenigen Monaten abgerissen wird – bis das der Fall ist, bespielen über 100 KünstlerInnen verschiedenster Sparten das Haus! Dank Berghain-ähnlicher Verbote dürft ihr im Inneren nicht fotografieren, aber vielleicht ist das ne schöne Gelegenheit, einfach mal wieder nur zu schauen, oder?
Eintritt: pay what you can

Samstag, ab 19 Uhr
neurotitan gallery
Berlin.Stadt.Magazin – 45 Tip und 40 Jahre Zitty
Möchte man wissen, was in Berlin so alles vonstatten geht, kommt man um die Zitty oder die tip eigentlich nicht herum. Das geht schon seit vier bzw. viereinhalb Jahrzehnten so – und dieser Anlass wird nun ordentlich gefeiert. In einer Ausstellung werden die Highlights der persönlichen Publikationsgeschichte gezeigt und wahrscheinlich wird es auch sonst eine ordentliche Sause.
Eintritt frei

Samstag, 19.30-20.30 Uhr
Kapelle Dorotheenstädtischer Friedhof I
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin
In ihrem Roman „Ab jetzt ist Ruhe“ erzählt Marion Brasch die Geschichte ihrer Familie. Jetzt rückt sie ihren großen Bruder Thomas in den Mittelpunkt. Wonach hat er sich gesehnt und woran gerieben? Was trieb ihn weg von seiner Familie und schließlich aus seinem Land? In einer Collage aus Text, Szenen und Film hat Marion Brasch diese Fragen zu einer Geschichte verwoben.“ Das Ganze findet auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in der Chausseestraße statt, in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Zuhause von Bert Brecht.
Eintritt 12/6€

Sonntag, 11-18 Uhr
Maybachufer
Nowkoelln Flowmarkt
Am Wochenende soll ja Kaiserwetter werden – und was gibt es da schöneres als ein Frühstück in der Sonne und einen Bummel über den Flohmarkt? Das Maybachufer eröffnet die Saison mit dem ersten Nowkoelln Flowmarkt, in dem sich – das sage ich aus Erfahrung – immer wieder gute Dinge finden.
Eintritt frei

Sonntag, 12-18 Uhr
Markthalle IX
Naschmarkt im Frühling
Für die Zuckerschnuten unter euch: Es darf wieder genascht werden! Das behauptet zumindest der Naschmarkt in der Markthalle IX in Kreuzberg und von meiner Seite aus spricht auch nichts dagegen! Hier stellen Manufakturen aus Berlin und Brandenburg ihre süßen Sünden vor, die den gewöhnlichen Schmunzelhasen weit übertreffen.
Eintritt frei

 

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