Kulturtipp 04/18: Gallery Weekend Berlin

Der Frühling ist endlich auch in Berlin angekommen und inmitten der Blütenpracht findet traditionell das Gallery Weekend Berlin statt. Ein paar Highlights habe ich für euch rausgesucht!

Berlin brummt und summt, es geht um Bienchen und Blümchen – aber auch um Kunst. Im Rahmen des Gallery Weekends feiern die Galerien der Stadt gemeinsam Eröffnung, es ist das Wochenende nach der ART Cologne und die Kunstmeute zieht von Köln weiter nach Berlin. Freitagabend geht es los (meistens gegen 18 Uhr), dann geht es Samstag tagsüber und ausnahmsweise auch Sonntag tagsüber weiter (meistens 10-18 Uhr). Der Eintritt ist frei. Was ihr nicht verpassen solltet? Hier meine Auswahl für euch:

— Aus dem offiziellen Programm des Gallery Weekends —

Galerie Esther Schipper
Catch me if you can! AA Bronson + General Idea, 1968–2018
AA Bronson, Felix Partz and Jorge Zontal lernten sich 1968 kennen und arbeiteten in den Jahren darauf unter dem Namen „General Idea“ zusammen – mittlerweile lebt nur noch AA Bronson und so zeigt die Ausstellung nicht nur Werke der Gruppe, sondern auch vom noch einzigen lebenden Mitglied – hauptsächlich Fotografie.

Galerie Guido W. Baudach
Thomas Zipp: Moon Gas
„Unter dem Titel Moon Gas zeigt Zipp eine raumgreifende Inszenierung, in der sich medial unterschiedliche Komponenten multisensorisch ergänzen. Neben mehreren Malereien verschiedener Materialität und einer ebenso umfang- wie variantenreichen Serie von Papierarbeiten erwartet die Besucher ein zur mobilen Skulptur mutiertes Nutzfahrzeug – alles eingebettet in eine interaktive Klang-Installation.“

Kewenig
Leiko Ikemura: More than ever
Das Haus am Waldsee hat Leiko Ikemura vor ein paar Jahren eine Einzelschau gewidmet und nun gibt es die Werke der Künstlerin in der Galerie Kewenig zu sehen: Zarte, verlaufende Farben kennzeichnen ihre Porträts und verträumt-schwärmerischen Bilder, denen oft eine angenehme Schwermut innewohnt.

König Galerie
Claudia Comte: When Dinosaurs ruled the earth
In der Ausstellung When Dinosaurs ruled the earth kommen verschiedene Aspekte aus den Arbeiten von Claudia Comte zusammen, der Fokus liegt auf der Geschichte des Materials und dem Spiel zwischen alten und digitalen Technologien – also auch Holz, Marmor, Bronze und Werke aus industrieller Produktion. Mittelpunkt der Ausstellung sind sicherlich die zwanzig Fichten, die im monumentalen Gebäude von St. Agnes aufgestellt werden.

Kunsthandel Wolfgang Werner
Willi Baumeister. Gemälde der 30er Jahre
Mit dem Beginn der 1930er Jahre wandelt sich das Werk Willi Baumeisters (1889–1955) grundlegend. Ausgehend von der konstruktiven Bildfindung der 1920er Jahre löst sich Baumeister vom figürlichen Motiv und entwickelt biomorphe, schwebende Formgebilde, die sich bis zum einfachen Bildzeichen verdichten – dem »Ideogramm« als »Urform des Bildhaften«“. Zu sehen sind verschiedene Werke des bedeutenden Künstlers der Moderne.

gallery weekend

— Rund um das Gallery Weekend —

Acud Gallery
Chapter #3: Variations on time
Wie stellt ihr euch Zeit vor? Für die meisten von uns bedeutet es einen linearen Verlauf, auf ein Ziel und den Fortschritt ausgerichtet. Was Zeit für sie bedeutet, haben zwei Künstler*innen umgesetzt: Kapwani Kiwanga arbeitet mit Film, Objekten und Performance, Susanne M. Winterling arbeitet mit verschiedenen Materialien.

Kunstsaele Berlin
Haus der Sinnsuche. Gutes Leben durch Kultur
„In diesem Ausstellungsprojekt dreht sich alles um die Kriterien, die entscheiden, ob Sie Ihr eigenes oder das Leben anderer als „gelungen“ oder „glücklich“ beurteilen“: Es geht um „vier der wirksamsten Sinnversprechen unserer Zeit: die komplementären Lebensbereiche Arbeit und Freizeit sowie das Streben nach Selbstverwirklichung, dem das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit gegenübersteht“. Das Ergebnis? Schaut es euch an!

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