Literatur in den Häusern der Stadt

In fremde Wohnzimmer blicken liegt schon lange im Trend. In Köln kann man das nicht nur online tun, sondern sich bei „Literatur in den Häusern der Stadt“ auch gleich noch auf das fremde Sofa setzen und einer Lesung lauschen.

Das sich das Konzept bewährt hat, sieht man daran, dass es in diesem Frühling (vom 21. bis 25. Mai) bereits zum 14. Mal stattfindet – obwohl das Festival komplett privat und vor allem mit viel Engagement und Idealismus finanziert ist. Gelesen wird auf der Terrasse, im Wintergarten, im Wohnzimmer der Altbauwohnung oder im Schrebergarten und zwar nicht nur aus aktuellen Neuerscheinungen, sondern allerlei Büchern, die dem jeweiligen Gastgeber am Herzen liegen.

Wanja Mues z.B. liest am Donnerstag, 22. Mai aus Südlich der Grenze, westlich der Sonne von Haruki Murakami, einer neuen Übersetzung seines Klassikers Gefährliche Geliebte. Am Sonntag liest Mues auch aus Murakamis Neuerscheinung Die Pilgerjahre das farblosen Herrn Tazaki. Verena Rossbacher ist persönlich anwesend und präsentiert am 23. Mai ihren neuen Roman Schwätzen und Schlachten, der in einem Kaffeehaus in Prenzlauer Berg spielt, auch Julia Kissina ist dabei, wenn Schauspielerin Fiona Metscher aus Frühling auf dem Mond liest.

Tickets für alle Veranstaltungen kosten 18€ (11€ ermäßigt) und sind über den hauseigenen Ticketverkauf erhältlich.

Kategorie Allgemein

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