Tipptoptipps zum Wochenende 14. bis 16. Februar

Fotografien von Kathrin Esser, zu sehen in der Galerie DISPLAY in Köln // Kathrin Esser

Fotografien von Kathrin Esser, zu sehen in der Galerie DISPLAY in Köln // Kathrin Esser

Eine Hommage für Yoko Ono, die Kehrseite der Vernunft, das innere Kind, Brecht für Verliebte und der Kölner Karneval – das sind die Stichworte der Veranstaltungen in Köln und Berlin an diesem Wochenende.

–//BERLIN//–

Freitag, espace surplus, 19 Uhr
Acorn. A Tribute to Yoko Ono
Vor rund 50 Jahren brachte Yoko Ono unter dem Titel „Grapefruit“ ein Buch voller „Handlungsanweisungen“ für Kunstperformances heraus. Nun erscheint mit „Acorn“ eine weitere Sammlung. Der Berliner Projektraum Espace Surplus hat acht Künstler-, Musiker-, Schauspieler- und PerformerInnen eingeladen, sich mit jeweils einer Handlungsanweisung zu beschäftigen und diese in ihrem jeweiligen Medium umzusetzen. Ein Abend für die Grande Dame der Konzeptkunst mit Musik, Performance und Kunstobjekten.
Eintritt frei

Freitag, Pop-Up Art Gallery, 18 Uhr
Stefanie Schneider
Für ihre Fotografien benutzt Stefanie Schneider – mittlerweile international bekannte Künstlerin – Polaroid-Filme mit abgelaufendem Haltbarkeitsdatum. Dass verleiht den Motiven – vor allem Frauenfiguren, die den „american dream“ verkörpern und infrage stellen – eine ganz besonders eindringliche Atmosphäre. Zeitgleich werden Arbeiten von Ana Bathe gezeigt.
Eintritt frei. Die Ausstellung läuft bis zum 19. Februar

Freitag, Sprechsaal, 19 Uhr
/Monsters/
„Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ – Horror liegt im Trend. Wer sich dem gepflegten Grusel auf der Ebene der Kunst (und wir reden hier nicht von grottenschlechten Arbeiten, die Gänsehaut verursachen) hingeben möchte, der ist am Wochenende im „Sprechsaal“ in Berlin-Mitte richtig. Vier KünstlerInnen haben sich auseinandergesetzt mit der Kehrseite der Vernunft, der Grenze zwischen Leben und Tod und dem gepflegten Schauer am Rücken.
Eintritt frei. Die Ausstellung läuft bis zum 12. April

Freitag, St Johannes, 19 Uhr
Children of Paradise: Valentine’s Day Cinematic Event
Die Berlin Film Society wird zwei Jahre alt und haut zum Tag der Verliebten einen ganz besonderen Klassiker raus: „Les enfants du Paradis“ (Kinder des Olymp) wurde währen der deutschen Besatzung Frankreichs von 1943-45 gedreht und veröffentlicht und handelt von vier Männerfiguren Mitte des 19. Jahrhunderts, die es alle auf die bildhübsche Garance abgesehen haben. Herzschmerz garantiert.
Eintritt 12€, ermäßigt 10€

–//KÖLN//–

Freitag, Galerie DISPLAY, 19 Uhr
Urs­zula Golas­zew­ska und Kath­rin Esser / Dada Pop
„Unbän­dige Freude, abgrund­tie­fer Schmerz, Glück und Trau­rig­keit, Intui­tion und Neu­gierde, Gefühle von Ver­las­sen­heit, Angst oder Wut“ und das impulsiv und ohne großes Nachdenken gehören zum Kindsein – und somit auch zum „inneren Kind“. In der Galerie DISPLAY in Köln-Zollstock zeigen Urs­zula Golas­zew­ska und Kath­rin Esser Fotografien, die dieses innere Kind im Erwachsenen zum Vorschein bringen (sollen).
Eintritt frei

Freitag, laif – Agentur für Photos & Reportagen, 19 Uhr
elfuhrelf
Was ist der Kölner Karneval? Nicht-Kölnern ist es oftmals nur schwer zu erklären, was den Reiz dieses Festes ausmacht und welche Bedeutung es für Einheimische hat. Vielleicht schafft das Buch „elfuhrelf“ ja Abhilfe: Neun Kölner Bildjournalisten und Fotografen sind während der fünften Jahreszeit mit der Kamera losgezogen und haben sie fotografisch festgehalten, zwischen Sitzungskarneval und Altherrenverein, den Festen der „kleinen Leute“ in den Vorstädten und dem international bekannten Rosenmontagszug, zwischen Bützchen, Pappnase und Kölschkranz.
Am Freitag wird das Buch vorgestellt, dazu gibt es eine kleine Ausstellung Bildern aus dem Buch.
Eintritt frei

Freitag, Galerie Sebastian Brandl, 19 Uhr
Julia Bünnagel – SUPER SONIC STRUCTURE
Für ihre ziemlich raumgreifende Installation STRUCTURE hat Julia Bünnagel nicht weniger als 58 schwarze Siebdruckplatten ineinander gesteckt, die in Struktur und Aussehen an Bühnen-Equipment erinnert. Für den zweiten Teil der Ausstellung, der am Freitag eröffnet, wurde die Installation neu arrangiert und so zur Bühne für die audiovisuellen Arbeiten von 22 KünstlerInnen, darunter Mouse on Mars, dem Institut für Feinmotorik und William S. Burroughs.
Eintritt frei. Die Ausstellung läuft bis zum 14. März

Samstag, Hinterhofsalon, 20 Uhr
Brecht für Verliebte
Einen Tag nach Valentinstag holt der Hinterhofsalon Texte unseres großen Barde Bertolt Brechts aus der Schublade, die vielleicht weniger bekannt sind: es geht um Flüchtigkeit und Beständigkeit erotischer Beziehungen. Die Liebe als elementare Kraft, die unser Leben mindestens genauso bestimmt wie Hunger und Durst. Mit Brigitte Oessling, Jürgen Albrecht und Thomas Frerichs (Piano).
Eintritt 15€

Sonntag, Blue Shell, 20.30Uhr
Poetry Slam – The Word Is Not Enough
Wer den Poetry Slam im Blue Shell noch nicht kennt, sollte dies schnellstens nachholen! Jeden dritten Sonntag im Monat werden hier „wagemutige Wortartisten“ auf die Bühne geholt, die binnen fünf Minuten das Publikum von ihrer Leistung überzeugen müssen. Am Ende wählen die Zuschauer den Gewinner oder die Gewinnerin.
Eintritt 5€

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